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Dr. Heinrich Netheler war seiner Zeit in vielen Dingen voraus. Der Namensgeber der Stiftung vertrat z.B. die Meinung, dass man das Rad nicht neu erfinden müsse, um innovativ zu sein. Sehr früh hat er -beispielsweise bei der Übertragung der Hochfrequenztechnik in die Medizin mit dem Ziel der Entwicklung eines Ultraschallgerätes - bewiesen, dass eine Übertragung von Lösungsmöglichkeiten auf neue Anwendungsgebiete erstaunliche Dinge hervorbringen kann. Die Bionik macht sich diese Sichtweise in der Natur zu Eigen, indem sie diese als Ideenpool für technische Problemlösungen sieht. Die Stiftung wandelt mit der Fokussierung auf die Bionik sozusagen auf den intellektuellen Spuren Heinrich Nethelers.

Eine Verbesserung der Lebensbedingungen, wie Dr. Heinrich Netheler sie nach dem Krieg anstrebte, ist in der heutigen Zeit in erster Linie durch eine nachhaltigere Wirtschaftweise zu erreichen. Die Dr. Heinrich Netheler Stiftung unterstützt Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die eine naturnahe, umweltverträgliche und den Nachhaltigkeitsaspekt nicht aus den Augen verlierende Technik zum Ziel haben. Die Stiftung sieht in der Natur als Inspirationsquelle für Innovationen eine bisher nicht ausreichend genutzte Ressource, die erheblich zu einer besseren Umweltverträglichkeit von Innovationen beitragen kann. Die Stiftung hat sich daher bewusst für die Bionik als einen Förderschwerpunkt entschieden, der ihre Zukunftsorientierung unterstreichen soll.

Die Dr. Heinrich Netheler Stiftung will helfen, die öffentliche Plattform für das Thema Bionik und seine faszinierenden Umsetzungen und Anwendungen zu vergrößern. Ziel ist es, der Bionik zu einer größeren Bedeutung im Innovationsprozess zu verhelfen, die Öffentlichkeit für die vielfältigen Entwicklungspotentiale der Bionik zu sensibilisieren und diese junge interdisziplinäre Wissenschaft bekannter und damit auch erfolgreicher zu machen.